Ihre Fragen und Themen

– einige Beispiele –

Anzeichen für sexualisierte Gewalt

  • Welche psychischen Symptome können eine sexualisierte Gewalterfahrung anzeigen bzw. begleiten?
  • Welche somatischen Anzeichen sprechen für eine sexualisierte Gewalterfahrung?
  • Wie wirkt sich die Erfahrung auf die Kognitionen, das Selbstkonzept, die Grundüberzeugungen einer Person aus?

Gefahren, Sicherheit

  • Worin bestehen die größten Gefahren bei der Behandlung?
  • Wie kann ich eine Retraumatisierung auslösen bzw. vermeiden?
  • Kann ich bei der therapeutischen Arbeit eine Dekompensation auslösen?
  • Wie kann ich eine psychische Dekompensation vermeiden?

Zum Therapieprozess

  • Woran erkenne ich, dass meine Klientin, mein Klient sexualisierte Gewalterfahrungen hat?
  • Wird er oder sie das Thema selbst ansprechen?
  • Soll ich der Person glauben?
  • Soll ich die Erfahrung direkt ansprechen oder lieber die Klientin/den Klienten von selbst kommen lassen?
  • Wie verhalte ich mich, wenn meine Klient*in die sex. Gewalterfahrung nur einmal (kurz, emotionslos, beiläufig) erwähnt und dann nicht wieder?
  • Wie kann ich der Person helfen, das Geschehene zum Ausdruck zu bringen? Ist das in jedem Fall sinnvoll?
  • Ist es sinnvoll, vorranging an anderen Lebensbereichen der Klientin/des Klienten zu arbeiten und das traumatische Erleben nicht selbst in den Vordergrund zu stellen?
  • Wie gehe ich mit intensiven Gefühlen bei meinem Klienten/meiner Klientin um?
  • Welche Rolle spielen die verschiedenen Erlebensebenen (Körper/Kognitionen/ Emotionen/Beziehungs- und spirituelle Ebene) bei der Behandlung?

Psychohygiene, Grenzen

  • Wie kann ich sinnvolle Psychohygiene für mich als Behandelnde betreiben?
  • Wie kann ich meine persönlichen Grenzen gut spüren und angemessen kommunizieren?
  • Welches therapeutische Setting stärkt mich als Behandelnde?
  • Wann kann, darf, muss ich die Behandlung einer Person ablehnen?

 Familie, Umfeld

  • Wie gehe ich mit dem Einfluss des sozialen Umfeldes um (Familie, Freunde, Partner)?
  • Ist eine – zeitweilige oder dauerhafte – Distanzierung von bestimmten Personen im Umfeld förderlich oder auch notwendig?
  • Das Stockholm-Syndrom : Wie gehe ich damit um, wenn Betroffene sich mit den Tätern verbünden oder nach dem Geschehen weiterhin große Nähe zulassen?

Allgemeine Fragen zum Thema

  • Welche Rolle spielt es, ob die Gewalt von einer nahe stehenden Person ausging bzw. von einem einer Fremden?
  • Welche Bedeutung haben Scham und Schuld im Therapieprozess?
  • Welche Rolle spielen Grundüberzeugungen bzw. religiöse Glaubenssätze der Betroffenen?
  • Soll ich der Person raten, den/die Täter*in anzuzeigen?
  • Wann ist es sinnvoll, mit einer Fachberatungsstelle zusammen zu arbeiten oder einen Kontakt hierzu herzustellen?